Altschottische Freimaurer-Loge Essen:

"Zur starken Wehr im Westen"

Die Mysterien des Vodun (Voodoo)
oder die alte afrikanische Maurerei:

"... denn die vielen Künstler, die daran beteiligt waren unter Hiram Abif, zerstreuten sich nach seiner Fertigstellung nach Syrien, Mesopotamien, Assyrien, Chaldäa, Babylon, Medien, Persien, Arabien, Afrika (...). Wir können durchaus glauben, dass die Völker Afrikas, selbst bis hin an die atlantische Küste, bald die Ägypter nachahmten..." (Die Konstitutionen der Freimaurer aus dem Jahr 1723.)

In Afrika haben Geheimgesellschaften eine uralte Tradition. Ihr überliefertes Wissen soll seinen Ursprung in Ägypten haben. Es wird als Vodun (Voodoo) bezeichnet.

Das Vodun (Voodoo) lehrt, dass alles in irgendeiner Form in Abhängigkeit und Wirkung von einander besteht. Alles ist miteinander verbunden und reagiert aufeinander. Alles was in der Welt geschieht ist die Folge von fließenden Kräften. Der Fluss dieser Kräfte kann durch Ereignisse, durch das Wirken diesseitiger oder jenseitiger Kräfte verändert werden. Die Kräfte selbst können gewandelt werden. Aus diesem Grund hat jede Krankheit eine Ursache. Genauso wie jede Heilung eine Ursache hat. Jedes Leid und jede Freude hat eine Ursache. Der Fluss einer Leidenskraft oder einer Freudenskraft hat einen Ursprung. Genauso wie der Fluss jeder Krankheit einen Ursprung hat. Dieser Ursprung kann kann sowohl in der diesseitigen wie auch in der jenseitigen Weltebene liegen. Wenn eine Krankheit auftritt, so zeigt sich die Wirkung von Kräften deren Ursprung in die Zeit der Weltschöpfung fällt. Mit den schöpferischen, erhaltenden und positiven Kräften der Orishas sind auch die negativen und zerstörerischen Kräfte der Ajogun entstanden. Seit jeher ringen diese um Ordnung und Chaos. Je nachdem ob der Fluss der Kräfte durch die positiven Einflüsse der Orishas oder durch die negativen Einflüsse der Ajogun beeinflusst wird, wirkt er sich positiv oder negativ auf das Leben aus. Je nach Einfluss bewirkt der Fluss der Kräfte Krankheit oder Heilung, Frieden oder Krieg, Leid oder Freude. Diese Naturwahrheit war den Menschen unter den verschiedensten Namen auf der ganzen Welt bekannt. Die alten Chinesen verbildlichten sie durch die beiden Fische Yin und Yang, durch den Tiger und durch den Drachen. Im Christentum erscheint diese Lehre in der ständigen Rivalität zwischen Gott und Satan. Aus dem Wissen um diese Wechselwirkung entsteht eine Verantwortung. Der Mensch ist in der Lage auf die Welt einzuwirken und sie zu verändern. Je nachdem, ob er sich von den Orishas (Göttern) leiten lässt oder von Ajogun (Dämonen, böse Geister),  bewirkt er positive oder negative Veränderungen. Durch sein Handeln kann der Mensch Einfluss auf den Strom der Kräfte nehmen. Da alles mit allem verbunden ist, hat das Handeln des Menschen nicht nur Einfluss auf ihn selbst, sondern ist auch mit dem Weltschicksal verbunden. Deshalb ist der Mensch für das Wohl und Wehe selbst verantwortlich. Er bestimmt sein Schicksal durch das Kollektiv und die mehrheitlichen Kräfte aller Menschen, und durch sich selbst, durch sein eigenes Handeln. Denn genauso wie der Mensch als Kollektiv mit allem verbunden ist, so ist auch jeder einzelne Mensch mit allem verbunden. Das macht jeden einzelnen Menschen zu einem wichtigen Bestandteil im Weltganzen. Das macht jede einzelne Handlung zu einer Wirkung sowohl im Kleinen, wie auch im Großen.


Orishanla und das Mysterium der Orishas des Vodun (Voodoo):


Orishanla war der große Geist der vor allen anderen war. Er ist so alt, dass er bereits vor der Erschaffung der Welt im formlosen Raum, dem Chaos, existierte. Eines Tages schuf sich Orishanla einen Sklaven. Sein Name war Atunda. Die Legende berichtet, dass der Sklave Atunda anfing gegen Orishanla zu rebellieren. Das geschah, als Orishanla in einem Hanggarten des Urhügels arbeitete. Oberhalb des Hanges befand sich ein riesiger Felsbrocken. Atunda sah den Felsbrocken und fasste einen Plan. Er wollte den Brocken dazu bringen, das er den Hang hinunter rolle, damit er Orishanla mit voller Wucht treffe und ihn zerstöre. Es kam auch der richtige Moment in dem Atunda den Felsbrocken lösen konnte. Der Fels rollte wie geplant den Hang hinunter und traf Orishanla mit einer solchen Kraft, das dieser in Hunderte von Stücken zerbrach. Die Wucht war so gewaltig, dass   sich die einzelnen Teile in alle Weltgegenden verstreuten. Auch wenn Orishanla in Hunderte Stücke zerteilt war, so blieb er dennoch lebendig. Er lebte in jedem Stück weiter.

In jedem Fragment ein anderer Teil. Die Fragmente des Orishanla wurden so zu eigenen Geistwesen. Jeder dieser Geister hat einen eigenen Charakter, eigene Aufgaben und Eigenschaften. Da jeder von ihnen ein Teil von Orishanla ist, werden sie Orishas genannt. Auf Tahiti heißen sie Loas. Die alten Griechen nannten sie Theos und Daimonos. In unserer Sprache werden sie Götter, Engel, oder Geister genannt. Im Islam sind heißen sie Djin. Das sind die ältesten Geister die noch vor den Menschen waren. Jahrtausende lang gehörte das Wissen von den Geistern zu den Kulturen der Welt. In einigen Teilen der Welt ist dieses Wissen noch heute lebendig, in anderen wiederum ist es fast völlig untergegangen. Besonders in solchen Gegenden, in denen sich die Menschen für besonders fortschrittlich halten. In denen der Mensch den Bezug zur Natur und zum Gleichgewicht der Kräfte verloren hat. Doch gerade auf dieses Gleichgewicht kommt es an.

Der Legende nach sind zwar die Orishas die Vorsteher der Ordnung und des damit verbundenen Gleichgewichts, doch es ist die Aufgabe der Menschen die Ordnung zu achten und das Gleichgewicht nicht zu gefährden. Deshalb ernannten die Orishas die Ahnen der Menschen zu Wächtern, die dafür sorgen sollten, das die Menschen auf dem richtigen Weg blieben. Einigen Menschen gaben sie hierfür die Fähigkeit mit den Ahnen in Kontakt zu treten. Ihnen war es gestattet, bereits im Leben in die Welt der Geister zu blicken, um die Ahnen um Rat zu fragen.

Da mit dieser Fähigkeit eine große Verantwortung verbunden ist, wurde sie in der Regel über Generationen vererbt. Es gab jedoch auch begabte Menschen die in der Geheimlehre unterwiesen wurden. Andere wählten die Orishas direkt aus. Diese wurden mit der Fähigkeit geboren, die sich dann im Laufe der Zeit von selbst zeigte. Mit den Veränderungen in der Welt haben sich jedoch einige Kulturen von den Ahnen abgewandt. Erst lebten sie noch in den Heiligen weiter. Doch bald wurde auch dieses Band durchtrennt. Damit war es jedoch noch nicht zu Ende. Letztlich wurde die gesamte geistige Welt abgetrennt. Der Jahrhundertelange Streit, die Enttäuschung und der Verlust des Glaubens durch machthungrige Religionsvertreter, übertönen die Stimmen der Geister. Ihre Existenz wird nicht mehr begriffen. Der Verstand kann sie nicht mehr fassen. Das Herz kann sie nicht mehr erkennen. Es wird ihnen nicht mehr geglaubt. Der Weg des Vodun (Voodoo) lässt den Verstand wieder verstehen und das Herz wieder erkennen. Wer den Weg des Vodun (Voodoo) geht, der erkennt in jedem geistigen Wesen einen Teil von Orishanla.


Olodumare und die All-Eine-Religion:


Olodumare ist im Vodun (Voodoo) ein Name des höchsten Schöpfergottes (Orishanla). Die Eingeweihten des Vodun erkennen in ihm den „einzigen allmächtigen Gott“. Er wird nie direkt angerufen. Seine Verehrung geschieht durch die innere Demut und Ehrfurcht gegenüber dem, was er ist. Diese außerordentlich spirituelle Form der Verehrung setzt ein hohes Maß an Einweihung voraus. Erst durch die innere Bewusstwerdung der Existenz Olodumares kann im nächsten Schritt jene spirituelle Demut und Ehrfurcht aufkeimen, durch die eine ihm gerechte Verehrung möglich ist. Das macht Olodumare zu einem sehr mystischen Gott. Wer Vodun (Voodoo) als einen Weg des „aufsteigenden Bewusstseins“ begreift, der wird sich in seinen Meditationen viel mit Olodumare beschäftigen. In der Yoruba-Sprache bedeutet der Name Olodumare übersetzt soviel wie „Der Herr, der unsere ewige Bestimmung ist“. Er ist der älteste aller Orishas und der Vater aller Götter der Welt. In ihm ist genauso der All-Eine Gott der Juden, Christen und Muslime zu finden, wie auch der Brahman des Hinduismus. Die Eingeweihten des Vodun (Voodoo) begreifen Olodumare als DIE EINE große Gottheit aller Religionen aus allen Kulturen und Zeiten. Deshalb kann sich ein Eingeweihter des Vodun ebenso zum Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, oder auch zu alten paganen Kulten bekennen. Durch Olodumare werden im Vodun (Voodoo) alle Religionen der Welt als unterschiedliche Ausdrucksformen einer einzigen Religion verstanden. Für religiöse Fanatiker ist Olodumare unbegreiflich. Denn wer Olodumare kennt, der ist tolerant gegenüber allen Religionen. Er weiß, dass der Ursprung jeder Religion in der Bewusstwerdung Olodumares liegt. Im Vodun (Voodoo) gibt es für Olodumare keinen Altar und keine kultische Figur. Er ist nicht darstellbar, er kann nur durch das innere Erwachen erkannt werden.

Zitat: „Herr, du bist´s allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit allem ihrem Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darin ist; du machst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an.“ (Lutherbibel, Nehemia 9:6)


Shango und das Mysterium des Feuers:


Als vor etwa 2624 Jahren das alte Assyrerreich zerfiel, wanderten einige Assyrer nach Westafrika, in das Land der Yoruba. Mit den assyrischen Auswanderern kam auch der Ahnengeist Shango. Er war ein mächtiger König und der dritte Herrscher von Oyo, dem ältesten Königreich der Yoruba. Als inkarnierter Egun war er der verkörperte Ahnengeist des Gottkönigs Salmanassar III., der vor 2873 Jahren den Königsthron des assyrischen Reiches bestieg. Shango kam zunächst als mächtiger Krieger nach Oyo, wo sein Bruder Ajaka als König regierte. Die Orishas bestimmten fortan Shango zum neuen Herrscher und Ajaka überließ seinem Bruder den Thron. Denn Shango war nicht nur ein großer Krieger, sondern auch ein begabter Zauberer. Er bezog sein Wissen direkt von den Orishas, die ihm das Odu-Ifa, die Geheimnisse des Ifa-Orakels, enthüllten. So gab er sich als großer Eingeweihter des Vodun zu erkennen. Er war vom göttlichen Feuer durchdrungen. Da das heilige Wissen für einen einzelnen Menschen zu groß war, teilte er die Geheimlehre unter den Eingeweihten auf, die fortan mündlich weitergegeben wurde, und bis zum heutigen Tag in der Tradition überliefert ist. Am Ende seines irdischen Lebens, gab er den Thron an seinen Bruder Ajaka zurück. Als sein Körper starb, stieg sein Geist auf und wurde zu einem Orisha. Durch seinen Aufstieg zum Orisha hatte er sich die Kraft des himmlischen Feuers erworben, und nahm seinen Platz als Feuergottheit im Pantheon der Yoruba ein. Shango wird in dem Geist des elementaren Feuers und dem grollenden Trommelschlägen angerufen. Er wird im himmlischen Feuer, im Blitz und Donner, erkannt. Die größte Verehrung erhält er in seiner Eigenschaft als Krieger. Deshalb wird er oft in der Gestalt eines jungen muskulösen Mannes dargestellt. Seine Farben sind rot und weiß. In ihm vereinen sich Frieden und Krieg, sowie Weisheit, Stärke und Schönheit. Sein Engel ist der Erzengel Michael. Unter den Teufeln ist ihm Luzifer (der Lichtbringer) zugeordnet. Ihm entsprechen die Götter Odin, Thor, Zeus und Jupiter. Er ist mit den alten Geistern Marduk und Agni verbunden.


Für den Eingeweihten des Vodun (Voodoo) nimmt das Feuer-Element eine herausragende Stellung ein. Er muss diesem Element gegenüber besonders achtsam sein. Es enthält das Geheimnis der Wandlung. Durch das geistige Feuer der Orishas erfährt der Aspirant die Einweihung. Die lebendige Erfahrung des Vodun (Voodoo) geschieht durch die geistige Kraft des Feuer-Elements. Deshalb erkennt der Eingeweihte im Feuer eine heilige Kraft. Wenn also eine Flamme auf dem Altar entzündet wird, ist auf einiges zu achten. Es ist zu unterscheiden, ob etwas zur Beleuchtung dient, oder aber ob es ein heiliges Licht ist. Letzteres ist jedes Feuer das für die heilige Zeremonie gebraucht wird. Durch die Verbindung mit höheren Kräften, also mit den Kräften der geistigen Welt, entfaltet das Feuer seine doppelte Natur. Die Flamme selbst wird zu einem Träger geistiger Kräfte. Durch den richtigen Umgang mit dem Feuer findet in den Dingen denen es angehört eine Transformation statt. Indem das geistige Feuer im elementarischen oder natürlichen Feuer erweckt wird, erhält alles was dort dran hängt eine neue Qualität. Es wird durchgeistigt und letztlich belebt. Das Feuer entfaltet durch den Ritus seine schöpferische Kraft und schafft eine Verbindung zwischen der elementarischen bzw. diesseitigen Weltebene und der geistigen bzw. jenseitigen Weltebene. In jeder einer solchen Flamme wirkt die Kraft des Feuergottes Shango. Sie wird zu einer Wohnstätte der Feuergeister. Auch wenn jede Flamme dazu genutzt werden kann um die Geister des Feuers zu erwecken und mit ihnen Shango selbst zu rufen, ist nicht jede Flamme gleich lebendig. Das gewöhnliche elementarische Feuer ist ein physikalisches Phänomen. Wenn es erloschen ist, dann ist es erloschen. Das ist bei dem lebendigen Feuer anders, denn dieses Feuer verbindet sich durch den Ritus mit dem elementarischen Feuer. Anders als das elementarische Feuer benötigt das geistige Feuer nicht den physikalischen Sauerstoff, sondern geistige Kräfte, die es am Leben erhalten. Wenn also die elementarische Flamme erloschen ist, bleibt das geistige Feuer weiterhin bestehen. Deshalb soll eine solche Flamme niemals ausgeblasen werden. Denn dadurch würden zwei unterschiedliche Kräfte aufeinander treffen, die dort nicht in Verbindung treten sollen. Das unreine elementarische Feuer würde durch das geistige Luft-Element, dem Odem des Lebens, beeinflusst werden. Aus diesem Grund wird die Flamme entweder erstickt, z.B. durch den Gebrauch eines Kerzenlöschers, oder aber sie brennt aus. Noch besser ist es, wenn ein Altarfeuer nur mit einer dafür bestimmten Kerze, einer Mittlerkerze, entzündet wird. Dadurch wird die Reinheit des Feuers gewährleistet. Denn die magische Kraft des geistigen Feuers darf unter keinen Umständen unterschätzt werden. Es gibt keine magische Lehre auf der ganzen Welt die nicht die gewaltigen Umwandlungskräfte des Feuers kennt. Denn im Feuer selbst liegt die Urkraft der Magie. Der falsche Umgang mit dem Feuer kann die zerstörerische Kraft dieses Elements hervorbringen. Deshalb muss der richtige Umgang mit dem Feuer gelernt sein. Man tut gut daran, diesem Element mit Achtung und Demut zu begegnen. Die Arbeit mit dem Feuer ist für einen Eingeweihten unabdingbar. Denn Einweihung geschieht allein durch die Feuerkräfte. 


Der Ife-Corpus, oder die Geheimlehre des Vodun:


Nach der Lehre des Ife Corpus ist das Ungleichgewicht der Kräfte von dem Spannungsverhältnis zwischen einer Sache und der großen Siebenheit, der sieben heiligen Orishas, abhängig. Diese sieben Orishas sind 1) Obatala, 2) Eshu, 3) Yemoja, 4) Oshun, 5) Ogun, 6) Shango und 7) Oya. Jeder dieser Orishas steht in einem bestimmten Verhältnis zu den sieben alten Planeten, zum menschlichen Körper, sowie physischen und psychischen Leiden und Erkrankungen. Bei der großen Siebenheit des Vodun handelt es sich um transformative Kräfte. Deshalb kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Jeder Orisha hat eine spezielle Funktion in der Natur. Will man Ungleichgewicht vermeiden, oder wenn etwas in Ungleichgewicht geraten ist wieder ins Gleichgewicht bringen, dann müssen die Einflüsse der großen Siebenheit des Vodun berücksichtigt werden. Durch die richtige Anwendung dieses Wissens kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.


Manifestiertes Ungleichgewicht ist nach der alten Vodun-Lehre keine böse Kraft, sondern ein Geschenk der Orishas durch die Einsicht und positive Veränderung entstehen kann. Wenn etwas in der Welt krank ist, also in Ungleichgewicht geraten ist, und es wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll, machen die Orishas den Menschen durch Ereignisse wie z.B. körperliche oder geistige Symptome, oder durch Naturereignisse, darauf aufmerksam. Es ist eine Botschaft der Orishas die dabei helfen soll das Richtige zu tun, und nicht vom Weg abzukommen. Die Kräfte des Vodun sind positive, aufbauende Kräfte, die durch eine positive innere Haltung ihre Kraft entfalten können. Die  verneinenden Ajogun-Kräfte hindern die Entfaltung. Da es aber die Aufgabe des Vodun ist sich ungehindert zu entfalten, manifestieren sich bei Blockaden Krankheiten, Unglück, Naturkatastrophen usw. Diese Erscheinungen sind sichtbar gemachte Botschaften der Orishas. Durch sie können Fehler mittels der Sinneswahrnehmung erkannt werden. Deshalb wurde dem Menschen auch die Fähigkeit des Denkens und Erkennens gegeben, damit er Fehler erkennen und Lösungen entwickeln kann.